Ein Wohngebäudeversicherung Test verrät wie gut sie ist
Das Vergleichen von Versicherungen mit ihren unterschiedlichen Versicherungsbedingungen und oft gänzlich verschiedenen Prämienstrukturen ist alles andere als einfach. Gerade bei Wohngebäudeversicherungen trifft das umso mehr zu, weil sich die Höhe des Schadens, die ein bestimmtes Schadensereignis nach sich ziehen könnte

vorab oft nur schwer abzuschätzen ist. Dazu kommt, das vieles, was auch am Rande noch bedeutsam ist, wie etwa die Schnelligkeit der Schadensabwicklung, die persönliche Betreuung und der Service den der Versicherer bietet, auch nicht aus dem Studium der Versicherungsbedingungen abzuleiten ist. Über solche Dinge gibt ohnehin nur ein guter und umfangreicher Wohngebäudeversicherung test Aufschluss.

Eine einzelne Meinung kann subjektiv sein – mehrere Urteile und umfangreiche Tests zeigen aber meist schon deutlich einen Trend

Sich auf das Urteil eines einzelnen anderen Menschen zu verlassen, ist wohl auch nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn es um Versicherungen geht, auf die man sich im Ernstfall hundertprozentig verlassen können muss. Umfangreiche Tests, wie sie manche Unternehmen durchführen, offenbaren aber in den meisten Fällen dann schon sehr deutlich die Wirklichkeit: Versicherer können vielleicht in ihrer Werbung manches schön reden, akribisch durchgeführten Tests gegenüber können solche Halbwahrheiten aber meistens nicht lange bestehen und lösen sich nicht selten in heiße Luft auf. Das gibt einem die Sicherheit, keinen falschen Versprechungen und geschönten Tatsachen aufzusitzen – nicht unerheblich, wenn es dabei um eine Versicherung geht, die später einmal für einen ziemlich großen Schaden auch wirklich zur Gänze aufkommen soll.
Darüber hinaus offenbaren solche Tests auch Lücken und „Schlupflöcher“ in den Versicherungsbedingungen, die man selber oft nicht entdeckt, oder an die man nicht gedacht hätte. Es ist nicht unerheblich, ab wann der Wind, der einem das Dach abgedeckt wird, vom Versicherer tatsächlich als Sturm eingestuft wird. Wertet der Versicherer nämlich beispielsweise Stürme erst ab 75 km/h Windgeschwindigkeit und darüber, und hat einem ein „Lüftchen“ mit einer bloßen Windgeschwindigkeit von 52 km/h einige Dachschindeln gekostet, bleibt der Versicherer dann unter Umständen leistungsfrei – weil es sich seiner Definition nach nicht um einen „Sturm“ gehandelt hat. Wer würde an so etwas denken?

Nur Tests offenbaren meistens dann die ganze Wahrheit, vor allem dann, wenn sie unterschiedliche Versicherer detailliert miteinander vergleichen, und auch auf die Unterschiede in den einzelnen Schadensdefinitionen und Versicherungsbedingungen hinweisen. Nicht selten versuchen manche Versicherer, sich um ihre Leistung bei einzelnen Schäden herumzumogeln – und wer sich zuvor nicht akribisch informiert hat, schaut dann durch die Finger. Tests von Wohngebäudeversicherungen sind da also eine hilfreiche Sache.